Matcha - gemahlener grüner Tee

Welche Eigenschaften hat ein guter Matcha?

Geschmack:

Wie ist der Geschmack von Matcha-Tee? Um so hochwertiger Matcha ist, desto weniger Bitterstoffe hat dieser. Im Idealfall verschwinden die Bitterstoffe bei einem sehr hochwertigen Matcha in den Hintergrund und eine angenehme leicht fruchtige manchmal wenig süssliche oder nussige Note steht im Vordergrund. Bei einem minderwertigen Matcha ist hier meist eine starke Bitterkeit im Vordergrund.

Geruch:

Wie muß ein Matcha duften? Direkt nach dem Öffnen der Packung muß ein Matcha frisch und angenehm riechen. Am Besten wie eine Frühlingswiese. Riecht Ihr Matcha nach abgestandenem Fisch oder ähnlichem, handelt es sich um eine minderwertige Qualität.

Farbe:

Welche Farbe muß ein Matcha haben? Um so intensiver das Grün Ihres Matcha-Pulvers, desto mehr Chlorophyll ist hier enthalten. Die satte Farbe ist ein Zeichen für eine frühe Ernte und einer guten Beschattung vor selbiger. Ein klares Qualitätsmerkmal. Sollte die Farbe hingegen Richtung gelb oder braun tendieren, ist dies ein Zeichen für minderwertige Qualität.

Wer ist eigentlich dieser Herr Matcha?

Wir stellen vor: Herr Matcha. Unser ist ein echter Chinese und kommt aus einer der besten Anbaugebiete der chinesischen Küste im Osten: dem Zhejiang-Gebiet.

Durch die günstigen klimatischen Bedingungen sowohl der Nähe zum Meer als auch der Gebirgslandschaft ist die Provinz Zhejiang eine der weltweit bekanntesten Produktionsstätten für Grüntee geworden.

Und damit die Qualität auch stimmt, wird in der von uns selektierten Plantage die Grünteeherstellung nach ökologischen Anbaumethoden kultiviert.

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Bio-Matcha

Auch die Chinesen haben den ökologischen Anbau für sich entdeckt. Im Vergleich zum konventionellen Anbau ist der Anbau unter der Öko-Kontrolle zwar um ein Vielfaches kostenintensiver, hiervon profitieren aber letzten Endes alle: Die Natur durch Verzicht auf Pestizide. Die Gesundheit der Matcha-Liebhaber. Und letzten Endes die Landwirte und deren Familien selbst, welche aufgrund eines besseren Produktes höhere finanzielle Einnahmen erhalten.


Matcha: Der kleine Matcha-Guide

Wie lange ist Matcha haltbar?

Für Matcha gilt wie auch bei allen anderen Grüntees: Am Besten so rasch wie möglich austrinken.

Sobald die Verpackung geöffnet wird, kommt Luft an das feine Matcha-Pulver. Dadurch kann der Matcha oxidieren und verliert somit rasch an Aroma.

Daher sollte man nach dem Öffnen seinen Matcha binnen eines Monats aufbrauchen.

Zur längeren Haltbarkeit raten wir dazu, den Matcha nach Anbruch immer wieder gut zu verschließen und im Kühlschrank aufzubewahren. Am Besten quetschen Sie beim Schließen des Zipbeutels ganz vorsichtig die Luft so gut es geht aus den Zipbeutel heraus, bevor Sie selbigen wieder verschließen. So können Aroma und Farbe um ein paar Wochen länger gehalten werden.

Wenn Sie das beherzigen, dann haben Sie am Längsten von Ihrem Matcha. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Matcha nicht schlecht wird, sondern rasch an Farbe und Aroma verliert.

Sollte das mal passiert sein, so müssen Sie Ihr Matcha-Pulver aber nicht wegwerfen. Verwenden Sie das Pulver dann einfach für Smoothies, Mixgetränke oder zum Backen.

Wie dosiere ich das Matcha Pulver?

Das hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Viele Anfänger beginnen mit einem halben Gramm. Die Zubereitung eines solchen leichten und dünnflüssigen Matcha nennt man auch Usucha (薄茶).

Manch ein Liebhaber mag es gerne intensiver und nimmt bei einem qualitativ sehr hochwertigen Matcha gerne auch 2 Gramm oder sogar ein wenig mehr. Solch eine dickflüssige Zubereitung des Matcha wird dann auch als Koicha (濃茶) bezeichnet. Hierfür eignen sich vor allem die qualitativ sehr hochwertigen Matcha-Tees.

Und wie schmeckt der Matchatee am besten?

Egal ob pur zubereitet als Usucha oder Koicha oder als Basis für Mixgetränke oder zum Kochen: Der Phantasie und Einsatzmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Alleine Ihr Geschmack und Ihre Ideen sind entscheided. Matcha wertet einen Smoothie oder ein sommerliches Mixgetränk auf. Speisen mit Matcha lassen neue leckere Kombinationen zu und ein grüner Kuchen oder Keks hat schon so manchen Kuchenliebhaber fasziniert.

Der Vielseitigkeit und Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt!

Wenn Sie Anregungen suchen, dann schauen Sie sich hier unsere Matcha-Rezepte an.

Wie bereite ich den Herrn Matcha zu?

Wenn man sich an die Zubereitung des Matcha gewöhnt hat, dann dauert diese nur unwesentlich länger als die Zubereitung eines herkömmlichen Tees oder eines Kaffees.

Allerdings macht die Zubereitung eines Matcha um so mehr Spaß. Das hat schon etwas von einer sogenannten Tee-Zeremonie.

Das Zubehör für den Matcha Tee

Der Matcha wird in einer Schale zubereitet. Die meisten Matcha-Liebhaber holen sich mit der Zeit ein chinesisches oder japanisches Keramikschälchen. Dies ist aber kein Muss. Eine herkömmliche Porzellanschale ist vollkommen ausreichend. Zumindest sollte es sich um eine breitere Tasse handeln, weil der Matcha mit einem Besen schaumig geschlagen wird.

Und so wären wir auch schon beim nächsten Utensil: dem Bambus-Besen. Mit diesem wird der Matcha zuerst mit wenig Wasser angerührt und danach durch lockeres “Schlagen” schaumig und cremig geschlagen. Fast schon ähnlich der Konsistenz vom Milchschaum eines Cappuccinos. Sollten Sie keinen Bambusbesen zur Hand haben, dann tut es auch ein kleiner Schneebesen.

Viele Matcha-Freunde schaffen sich neben einer chinesischen Keramikschale und dem Bambusbesen auch noch einen Bambuslöffel an. Dieser wird zum Dosieren des Matchapulvers benötigt. Anstelle eines Bambuslöffel können Sie Ihren Matcha aber natürlich mit jedem handelsüblichen Teelöffel dosieren. Stilvoller mag es mit dem Bambuslöffel sein, besser wird die Zubereitung dadurch aber nicht.

Tipp zur Matcha-Zubereitung

Der Matcha wird im Grunde in zwei kleinen Schritten zubereitet:

  • Schritt Eins: “Paste” Anrühren.
  • Schritt Zwei: Mache den “Schaumschläger”.

Im Ersten Schritt wird mit Hilfe des Bambusbesen in eine Schale (oder breiten Tasse) ca. ein halber Teelöffel Matcha mit ein wenig Wasser angerührt. Dies geschieht so lange, bis keine Klümpchen mehr existieren und sich eine dickflüssige Paste ergibt.

Beim Zweiten Schritt füllen Sie noch ca. 80ml nicht mehr kochendes 80°C heißes Wasser hinzu. Jetzt kommt Ihr Bambusbesen zum Einsatz: Mixen Sie mit diesem solange, bis sich ein cremiger Schaum ergibt. Das Ganze sollte nach ca. 15 Sekunden vollbracht sein.


Dann stellen wir den Herrn Matcha mal vor.

Wo kommt der Matcha eigentlich her?

Auch wenn viele denken, Matcha kommt ursprünglich aus Japan, so ist dies nicht korrekt. Der gute Herr Matcha ist in China erfunden worden! So hat Matcha seinen Ursprung in der Tang Dynastie zwischen 618 und 907n.C. in China.

In der späteren Ming Dynastie wurde die Matcha-Zubereitung aufgrund seiner aufwendigen Verarbeitung jedoch vom damaligen Kaiser verboten. So entwickelte sich der chinesische Teemarkt, bei dem die Teeblätter direkt zum Teetrinken verwendet werden.

Mittlerweile hat der Matcha seinen Weg wieder bei den chinesischen Teeliebhabern zurück gefunden und immer mehr Teeproduzenten lassen das alte traditionelle Handwerk wieder aufleben.

Was heißt eigentlich Matcha?

Matcha heißt streng genommen “gemahlener Tee”. Die Schriftzeichen im Chinesischen sind: 抹茶.

Dieser Name wird dem Tee wahrlich gerecht. Schließlich handelt es sich bei dem Matcha um einen zu sehr feinem Pulver gemahlenen Grüntee.


Die Produktion von Matcha

Matcha wird in der Regel in den letzten vier Wochen vor der Ernte vollbeschattet. Dabei werden die Teepflanzen mit Netzen bedeckt, so daß nur noch ca. 10% des Licht hindurch kommt.

Durch diese aufwendige Technik können die Pflanzen viel Koffein und Chlorophyll bilden. Die Bitterstoffe werden dabei auf ein Minimum reduziert.

Nach der Ernte der Teeblätter werden diese gedämpft und getrocknet und im Nachgang das aromatische Blattgewebe von den bitteren Blattrippen getrennt. Die übrig bleibenden zarten Blattgewebeteile werden “Tencha” genannt. Diese werden im Nachgang auf Steinmühlen zu feinem Matchapulver gemahlen.


Wie wirkt der Koffein im Matcha?

Matcha-Tee hat viel Koffein. Ein hochwertiger Matcha enthält u.a. Aminosäure L-Theanin und Tannin. Diese binden sich im Teewasser an das Koffein. Anders als im Kaffee wird dadurch der Koffeingehalt des Matcha erst im Darm freigesetzt. Durch diesen Prozess fällt der Koffeingehalt milder aus und hält wesentlich länger an. Dies verhilft dem Matcha-Trinker entspannter zu sein.
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Die Matcha-Qualitäten

Die Qualitätsunterschiede bei Matcha sind oftmals beachtlich. Angefangen vom meist einfachen Koch-Matcha über den Ceremonial Matcha bis hin zur absoluten Spitzenqualität gibt es viele Nuancen.

Als Koch-Matcha werden in der Regel die Matchaqualitäten bezeichnet, welche weniger zum puren Matcha-Genuss gedacht sind, sondern mehr zum Mixen von Getränken, zur Herstellung von Smoothies oder zum Backen. Die Konsistenz des Koch-Matcha-Pulvers ist meist nicht so fein wie die der höherwertigen Matcha-Qualitäten. Auch ist die Farbe des Pulver meist blasser und nicht von der schönen Intensität eines sehr hochwertigen Matcha-Tee.

Unser Koch-Matcha ist eine qualitativ hochwertige Auswahl in Bio-Qualität und heißt Culinary Matcha. Mit ihm verfeinern Sie Ihre Speisen, Gebäcke, Smoothies oder Mixgetränke auf besonders leckere Art und Weise. Probieren Sie es einfach mal aus.

JETZT zum Culinary Matcha!

Bei dem Ceremonial Matcha handelt es sich um eine gute bis sehr gute Qualität, die für sich alleine bereits zum Aufguss gewählt wird. Je nach Qualitätsstufe kann dieser Matcha als Usucha (dünnflüssige Zubereitung) oder sogar als Koicha (dickflüssige Zubereitung) genossen werden.

Wir haben einen besonders hochwertigen Premium Ceremonial Matcha selektiert. Mit seinen feinen nussigen Nuancen und der kaum vorhandenen Bitterkeit ist er nicht nur für Matcha-Beginner geeignet, sondern auch eine gute Alternative, um von Matcha-Liebhabern täglich getrunken werden zu können. Natürlich in Bio!

JETZT zum Ceremonial Matcha!

Bei den sehr hochwertigen Ceremonial Matcha Qualitäten gibt es keine einheitlichen Bezeichnungen. Manche Hersteller sprechen von Premium, Suprem oder setzen andere “Superlative” als Bezeichnung voran. Wir haben unsere Premium-Selektion als Gourmet Matcha bezeichnet, da wir denken, dass das Wort “Gourmet” unserem Anspruch am gerechtesten wird. Solch ein hochwertiger Matcha zeichnet sich dadurch aus, dass seine Farbe fast jadegrün meist leuchtend intensiv ist und keine Bitterkeit spüren lässt. Ein feiner herber, eventuell nussiger oder auch leicht süßlicher Geschmack mit fruchtigem Ton zeichnet solch eine herausragende Matcha Qualität aus. Unser Gourmet Matcha ist natürlich eine Bio-Selektion!

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Ist Matcha gesund¹?

Vieles spricht dafür. So gibt es aus China und Japan viele positive Berichte hierzu. Allerdings sind etliche Studien über dieses Thema noch nicht fundiert abgeschlossen. Ein wirklicher Beleg fehlt in vielen Fällen.

Aber schauen wir uns doch mal die guten Dinge an, die man dem Matcha so nachsagt…

Inhaltsstoffe des Matcha

Bei herkömmlichen Teeaufgüssen gelangen lediglich die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Teeblätter in die Tasse.

Anders beim Matcha: Durch seine Verarbeitung zu Pulver gelangen hier auch die fettlöslichen Wirkstoffe und Vitamine komplett in die Tasse.

Wie ist denn die Matcha-Wirkung?

Der Matcha hat viele Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffe sowie Vitamine. Von dieser Mixtur profitieren die Stoffwechselprozesse des Menschen.

Was bewirken Antioxidantien im Matcha?

Auch den Antioxidantien sagt man ja viel Gutes nach. Letzten Endes verhindern diese unerwünschte Oxidationen im Körper des Menschen. Warum diese Oxidationen zu einem gewissen Grad unerwünscht sind? Weil u.a. Oxidationen für Zellschädigungen verantwortlich sind und somit Krankheiten entstehen lassen können.

Über den folgenden Link können Sie noch einige Details zu den Antioxidantien erfahren.

Matcha-Tee ist auch gut, weil er ein paar Dinge nicht hat.

Manchmal soll es ja auch positiv sein, wenn man mal etwas nicht hat, als da wären:

  • Er hat keinen Zucker: Somit ist der Tee auch prima zur Unterstützung bei Diäten und ähnlichem geeignet.
  • Wie schaut es mit Pestiziden aus? Wenn der Matcha dann auch noch aus kontrolliert biologischen Anbau kommt, so sind in ihm auch keine Pestizide enthalten. Darum kommt bei uns nur ökologisch kontrolliertes Matcha-Pulver in die Tüte. Ist doch prima, oder?
  • Zusätze, Aromatisierung: Unser Matcha kommt gänzlich ohne Zusätze und Aromatisierungen aus. Der ist so gut, da lassen wir nichts anderes dran!

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Disclaimer

¹Die positiven teilweise gesundheitsfördernden Eigenschaften haben wir hier aufgeführt, weil diese für Sie eventuell von Interesse sein könnten. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Aussagen im Zusammenhang mit Gesundheit sich auf die Wirkung des Matcha im Allgemeinen bezieht und nicht auf unsere Produkte. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass viele Studien über die Gesundheit des Matcha noch nicht fundiert abgeschlossen sind und daher die gesundheitliche Wirkung nicht belegen.